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German

Die "krumme Bahn der Sinnlichkeit". Sehen und Wahrnehmen in Optik, Naturforschung und Ästhetik des 17. und 18. Jahrhunderts

ContributorsDueck, Evelynorcid
Number of pages420
PublisherPaderborn : Brill Fink
Collection
  • Laboratorium Aufklärung; 37
Publication date2022-09-23
First online date2022-09-19
Abstract

Der Epoche der Aufklärung wird nicht nur eine besondere Vorliebe für den Sehsinn und das Licht nachgesagt, sondern auch ein bestimmtes ‚Wahrnehmungsmodell‘, das von dem Topos des kalten, distanzierten und klassifizierenden Blicks geprägt sei. Ausgehend von einem vereinzelt formulierten Zweifel an dieser Zuordnung sowie neueren Tendenzen in der Aufklärungsforschung geht die vorliegende Arbeit der Frage nach, ob sich ein solches Wahrnehmungsmodell im 17. und 18. Jahrhundert tatsächlich nachweisen lässt. Was wussten und wie dachten Naturforscher, Philosophen oder Optiker über das Auge und die Funktionsweise des menschlichen (und tierischen) Sehens? Es kann gezeigt werden, dass sich im Zeitraum von 1604 bis 1778 ein vielschichtiger Diskurs über Möglichkeiten und Grenzen der sinnlichen Empfindung entwickelt, der lange vor 1750 die physisch-psychische und kulturelle Bedingtheit des Sehens ins Zentrum rückt.

Keywords
  • Visuelle Wahrnehmung
  • Literatur
  • Deutsch
  • Sehsinn
  • Aufklärung
  • Naturforschung
  • Ästhetik
  • Optik
  • 18. Jahrhundert Literatur
Citation (ISO format)
DUECK, Evelyn. Die ‘krumme Bahn der Sinnlichkeit’. Sehen und Wahrnehmen in Optik, Naturforschung und Ästhetik des 17. und 18. Jahrhunderts. Paderborn : Brill Fink, 2022. (Laboratorium Aufklärung) doi: 10.30965/9783846767405
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Book (Published version)
Identifiers
Additional URL for this publicationhttps://brill.com/display/title/61665
ISBN978-3-8467-6740-5
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Technical informations

Creation29/11/2022 14:34:00
First validation29/11/2022 14:34:00
Update10/07/2025 07:17:12
Status update10/07/2025 07:17:12
Last indexation10/07/2025 07:17:13
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