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Title

Health: support provided and received in advanced old age

Authors
Published in Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie. 2008, vol. 41, p. 56-62
Abstract While research focuses mainly on support provided to the elderly, this paper deals with the very old as a support provider to his family as much as a care recipient from both his family and a formal network. We hypothesize that elders with declining health will try to maintain the provision of services, even when they require and receive help. A total of 340 octogenarians from the Swiss Interdisciplinary Longitudinal Study on the Oldest Old (SWILSOO) were interviewed up to five times over five years (N=1225 interviews). A multilevel model was applied to assess the effects of health, controlled for socio-demographic and family network variables, on the frequency of services that the old persons provided to their family and received from their family and formal networks. Health is operationalized in three statuses: ADL-dependent, ADL-independent frail, and robust. While the recourse to the informal network increased progressively with the process of frailty, the recourse to the formal network drastically increased for ADL-dependent individuals. Being ADL-dependent seriously altered the capacity to provide services, but ADL-independent frail persons were providers with the same frequency as the robust oldest old, showing their ability to preserve a principle of reciprocity in their exchanges with their family network. This continuity of roles may help frail persons to maintain their self-esteem and well-being.
Abstract Während sich die Forschung hauptsächlich mit der Unterstützung befasst, die älteren Personen zuteil wird, untersucht diese Arbeit, wie Personen im höheren Lebensalter sowohl ihre Familie unterstützen, als auch von ihrer Familie und dem institutionellen Netzwerk Hilfe erhalten. Wir nehmen an, dass ältere Personen mit schwindender Gesundheit versuchen, eine unterstützende Tätigkeit aufrecht zu erhalten, auch wenn sie selber Unterstützung erhalten. Dreihundertvierzig Hochaltrige der SWILSOO wurden bis zu 5-mal über den Zeitraum von 5 Jahren (N=1225 Interviews) befragt. Mit Hilfe von Mehrebenenmodellen wurde der Einfluss des Gesundheitszustandes auf die Häufigkeit, mit der ältere Menschen Dienstleistungen für ihre Familie erbringen und von ihrer Familie und vom institutionellen Netzwerk erhalten, untersucht. Dabei wurde für soziodemographische und netzwerkbezogene Einflüsse kontrolliert. Gesundheit wurde in drei Stufen operationalisiert: ADL-abhängig, ADL-unabhängig und gebrechlich sowie rüstig. Während die Suche nach Unterstützung beim informellen Netzwerk mit zunehmender Gebrechlichkeit progressiv anstieg, wurde das institutionelle Netzwerk besonders von ADL-abhängigen Individuen deutlich mehr beansprucht. ADL-Abhängigkeit schränkte die Fähigkeit Unterstützung zu leisten stark ein. ADL-unabhängige, gebrechliche Personen leisteten jedoch ebenso oft wie die rüstigen Älteren Hilfe und zeigten dadurch ihre Fähigkeit einen Grad an Reziprozität im Austausch mit ihrem familiären Netzwerk aufrechtzuerhalten. Kontinuität im Rollenerleben kann gebrechlichen Menschen im höheren Lebensalter helfen ihr Selbstwertgefühl und Wohlbefinden aufrecht zu erhalten.
Keywords Activités de la vie quotidienne (AVQ)DépendanceEtude longitudinaleFragilitéGrande vieillesseIndépendanceRéseau d'aide
Stable URL http://archive-ouverte.unige.ch/unige:1623
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Deposited on : 2013-11-18

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